Try world peace
Es ist schon einige Jahre her, dass meine Ehefrau an einem Seminar teilnahm, das von Peggy Dylan geführt wurde. Diese besondere Frau hat sich seit 1982 bemüht, das traditionelle Ritual des Feuerlaufens als Methode der persönlichen Entwicklung und des Wachstums zu fördern, und das mit Erfolg. Heute ist sie eine international anerkannte Sprecherin und Trainerin.
Das Feuerlaufen ist eine Erfahrung, die jede Vorstellungskraft übersteigt. Es ist fast unvorstellbar, mit bloßen Füßen über heiße, noch rot glühende Kohlen zu laufen. Und dabei seine Füße nicht zu verletzen! Obwohl ich es schon viele dutzende Male gemacht habe – und daher weiß, dass es geht – erfahre ich immer noch ein Staunen und eine Begeisterung.
Die Idee ist:
Wenn man wirklich alle seine Kräfte und sein Vermögen richtig kanalisiert und die Energie der eigenen Ängste in Überzeugung und fokussierte Entschlossenheit umwandelt, ist man in der Lage, scheinbar Unmögliches problemlos zu meistern. Macht man sich das nachher richtig bewusst, erkennt man unweigerlich, dass man auch in anderen Situationen zu viel mehr fähig ist, als nur ängstlich zurückzuschrecken.
Meine Frau, die schon seit vielen Jahren eine zertifizierte Feuerlauf-Leiterin ist, begleitete dieses Seminar für Frauen: "Femme Vital!". In diesem Umfeld entstand eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich die Frauen frei über Frauensachen unterhalten konnten. Mit dem Feuerlauf als Metapher wurde die Möglichkeit geschaffen, unüberwindbar scheinende persönliche Probleme zu besiegen und die Basis dafür zu legen, um die größten Lebensziele zu verwirklichen.
Es war während eines Abendessens, als sich folgendes ereignete: Eine der Teilnehmerinnen, Melanie, setzte sich an den Tisch, an dem auch schon Peggy und meine Frau saßen. Als ob sie zeigen wollte, dass sie die Lektion wirklich gut verstanden hatte und anzuwenden wusste, rief sie:
„Das ist wunderbar! Vorgestern habe ich mir Hamburger zum Essen gewünscht, und….. es gab Hamburger!“
„Gestern habe ich mir einen Käse-Makkaroni-Teller zum Essen gewünscht, und….. es gab einen Käse-Makkaroni-Teller!“
„Und heute habe ich mir Fritten gewünscht und - woaaaohw – jetzt gibt es tatsächlich Fritten!!“
Ohne ihren Blick zu heben sprach Peggy die unvergesslichen Worte: „Try world peace.“ (versuche dich am Weltfrieden)
Seitdem sind das für uns geflügelte Worte. Okay, es mag geringschätzig klingen, aber so ist es nicht gemeint. Wenn einer von uns einen persönlichen Wunsch in Erfüllung gehen sieht und sich darüber freut, feiern wir mit – von Freude hat man nie zu viel. Aber dann: „Wenn du das verwirklichen kannst, dann ‚try world peace‘!"
Wenn wir in der Lage sind, unsere Wünsche zu verwirklichen, wäre es dann nicht schön, diese so groß wie möglich zu machen?
Try World Peace.

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