So findest du dein Glück in den eigenen vier Wänden

Der erste Eindruck zählt

Foto: superauto, „Romantische Augenblicke“, CC-Lizenz (BY 2.0), http://creativec

Ein Artikel von Günther Sator, renommiertester deutschsprachiger Feng Shui-Experte und Erfolgsautor:

Egal, wie und wo wir neue Menschen treffen: wir entscheiden innerhalb von Augenblicken, ob wir einen anderen Menschen sympathisch finden oder nicht. Geschätzte drei Sekunden - und unser Urteil steht fest!

Ähnlich verhält es sich auch mit Räumen: das Gefühl, das dich bereits beim Eingang „begrüßt“, solltest du unbedingt ernst nehmen. Der erste Eindruck zählt gilt auch hier! Warum das so ist? Alles ist Energie und wir Menschen haben gewissermaßen eine sensible „Antenne“ dafür.

Öffne deine Eingangstür bewusst langsam, und beobachte, von welcher Innentür, welchem Raum oder welchen Einrichtungsgegenständen du gewissermaßen begrüßt wirst. Ähnlich wie beim ersten Kontakt zu einem Menschen hat auch der sich täglich wiederholende erste Eindruck vom eigenen Heim eine prägende Wirkung. Es wäre ideal, als Erstes einen freien, ungehinderten Blick ins Wohnungsinnere, am besten vom Vorraum ins Wohnzimmer zu genießen, da es so am ehesten möglich ist, den beruflichen Stress abzustreifen und sich zu entspannen.

Wenn der erste Eindruck nicht so ideal ist, solltest du die Aufmerksamkeit aktiv vom problematischen Bereich weglenken. Gestalte mit Farben, Bildern, Blumen, Wandteppichen, Statuen, Vorhängen, Möbeln oder Spiegeln einen anderen Bereich so auffällig, dass jeder Eintretende sofort dorthin schaut. Die Bodengestaltung kann die Aufmerksamkeit zusätzlich lenken.

Die Küche macht hungrig

© Janina Scholz / PIXELIO, www.pixelio.deSollte dein erster Anblick die Küche oder der Essplatz sein, so darfst du dich nicht wundern, wenn Kochen oder Essen eine übermäßig starke Bedeutung in deinem Leben gewinnen und die Kinder bereits beim Eintreten fragen, was es denn heute zu essen gibt. Auch der Hang zu Diäten, strengen Ernährungsregeln oder zum Essen aus Kummer, oft auch Neigung zu Übergewicht könnten sich als Konsequenzen einstellen. Und vielleicht besuchen Gäste dich vor allem des Essens wegen …

Das Büro beim Eingang macht dich zum Arbeitstiger

Wundere dich nicht, dass auch am Wochenende fleißig gearbeitet wird, wenn du beim Nachhausekommen als Erstes das Büro siehst. Du wirst gewissermaßen von Arbeit begrüßt, und alles andere kommt erst danach.
Sorge in einer solchen Situation immer für geschlossene Türen, und verordne dir regelmäßig Freizeitperioden. Ansonsten wird es schwer, das Privatleben zu genießen, da im Hinterkopf immer die unerledigte Arbeit als erster Eindruck fortwirkt.

Kinderzimmer beim Eingang macht Kinder stark

© Susanne Schmich / PIXELIO, www.pixelio.deSollte das Kinderzimmer dein erster Eindruck sein, so regieren möglicherweise deine Kinder den Haushalt. Ganz sicher werden sie in großem Ausmaß prägen, was in deiner Familie geschieht. Eine gute Beziehung zu den Jüngsten erzeugt in solchen Fällen viel erfreuliche Dynamik, während eine problematische Kinderbeziehung noch mehr als sonst das heimische Glück trüben kann. Gestalte daher die Kinderzimmertür oder deren Umfeld so fröhlich und lebendig wie möglich. Das schafft Harmonie.

Ein nahes Gästezimmer lässt auf Weltoffenheit schließen

Sollte in deinem Haus das Gästezimmer als Erstes ins Bewusstsein treten, so bist du wahrscheinlich sehr offen, kontaktfreudig und kommunikativ. Die Gäste repräsentieren die Außenwelt und mit ihr die Impulse von außen. Wenn du diese Impulse durch deine Weltoffenheit bereitwillig hereinlässt, so kann dies sehr förderlich wirken. Andererseits könnte eine solche zentrale Lage des Gästezimmers auch auf eine starke Außenorientierung, eine Fixierung auf Strömungen der Umwelt und des Zeitgeistes hindeuten und auf Abhängigkeit von der Meinung anderer.

Das Schlafzimmer macht müde

© Alfred Heiler / PIXELIO, www.pixelio.deWenn du beim Nachhausekommen direkt mit dem Schlafzimmer konfrontiert wirst, so neigst du vermutlich bald zu großem Schlafbedürfnis. Bereits beim Nachhausekommen ans Schlafen erinnert zu werden, kann dir viel von deiner Dynamik und deinem Antrieb nehmen. Das Leben könnte träge und eintönig werden, selbst beim Fernsehen neigst du wahrscheinlich bald zum Eindösen. Eine andere mögliche Auswirkung des türnahen Schlafzimmers könnte aber auch eine besonders starke sexuelle Stimulans sein.

Staugefahr durch Kammern & Co.

Je unmittelbarer der Abstellraum gleich beim Eingang in dein Bewusstsein tritt, umso mehr Energie verbrauchst du höchstwahrscheinlich in deinem Leben für Umwege und Sackgassen. Nicht umsonst werden solche Zonen als „Stauraum“ bezeichnet. Besser wäre es, auch hier die Aufmerksamkeit und Energie eher vorbei zu lenken. Räume den Abstellraum so gut wie möglich auf, und entferne alle nicht mehr benötigten Gegenstände, um wenigstens ein gewisses Quantum an Dynamik und Fluss zu ermöglichen.

Das Bad und das Leid mit der schwachen Blase

© Ostermayer / PIXELIO, www.pixelio.deKaum steckt der Schlüssel im Schloss – schon drückt die Blase. Das passiert besonders häufig in Wohnungen, wo das Bad oder WC unmittelbar im Sichtfeld des Eingangs liegt. Neben häufiger Blasenschwäche könnte eine solche Anordnung auch die Nieren angreifen, sowie Finanzprobleme durch das weggespülte Wasser (Wasser steht auch als Symbol für Geld) begünstigen – oder zumindest auf entsprechende Probleme hinweisen. Da das Badezimmer als Platz der Reinigung gilt, kann eine dominante Lage dieses Raumes auch auf einen vermehrten „Reinigungsbedarf“ in deinem Leben schließen lassen.
Halte die Badezimmertür stets geschlossen, und lenke die Aufmerksamkeit an der WC-Türe vorbei in andere Wohnungsbereiche. Um zu vermeiden, dass die Energie aus der Wohnung gleich wieder durch den Kanal abfließt, kannst du die Tür zum Bad „versiegeln“. Dies kann mit einem kleinen Spiegel in Blickhöhe erfolgen oder mit einem anderen reflektierenden Element aus glänzendem Messing oder ähnlichem.
Dadurch wie die Chi-Energie wieder in die Wohnung zurückgespiegelt und somit der Energieverlust unterbunden. Auch ein roter Klebepunkt kann anstelle eines Spiegels hilfreich eingesetzt werden. Er wirkt wie ein Stoppsignal und verhindert ebenfalls das Eintreten der Energie.

Treppen und ihr Bezug zum Auf und Ab des Lebens

Sollte dein erster Blick innerhalb der Wohnung auf eine Treppe fallen, so symbolisiert dies die Tendenz zu einem unruhigen Lebensstil. Im übertragenen Sinn bist du – obwohl bereits eingetreten – noch nicht angekommen, du musst erst noch Stufen überwinden, um an dein Ziel zu gelangen. Eine gewisse zusätzliche Anstrengung trübt also dein Leben, wenn es sich um nach oben führende Treppen handelt; geht die Treppe nach unten, so ist der Weg zwar mit weniger Mühsal verbunden, dennoch bist du auch hier noch nicht angekommen.

Der Keller – ein Symbol für dein Unterbewusstsein

© Rainer Sturm / PIXELIO, www.pixelio.deGleich mit der Kellertür konfrontiert zu sein, kann ähnlich wie beim Abstellraum auf Energieverlust hinweisen, aber im übertragenen Sinn auch bedeuten, dass in deinem Leben die Beschäftigung mit Themen ansteht, die ins Unterbewusstsein abgeschoben wurden. Dies gilt vor allem dann, wenn der Keller als Abstellraum verwendet wird, und je mehr du dort tatsächlich gelagert hast.

Der Dachboden spiegelt deine Vergangenheit

Gleich als Erstes mit der Dachbodentür konfrontiert zu sein bedeutet, dass du möglicherweise ein größeres Maß an noch zu erlösenden „Altlasten aus der Vergangenheit“ mitschleppst. Sorge daher auch auf dem Dachboden für Ordnung, und entferne alle nicht mehr gebrauchten Gegenstände. Gleichzeitig wird sich im Sinne von Aufarbeitung und Abschließen einiges in deinem Leben in Bewegung setzen.

Wenn der Blick direkt in den Garten schweift

Wenn direkt gegenüber der Wohnungstür ein Fenster oder eine Hintertür liegt, kann dies ebenfalls zu Energieverlust führen. Der unmittelbar zwischen den beiden Öffnungen durchfließende Chi-Strom sollte durch zerstreuende, lenkende und verteilende Maßnahmen in die Wohnung geleitet werden. Dieser Durchblick, der in vielen Häusern wegen des optischen Effektes absichtlich so angelegt wurde, zieht die Aufmerksamkeit und somit viel Chi vom Haus gleich wieder in den Garten hinaus, was wiederum auf ein an Arbeit, Energieverlust und Anstrengungen reicheres Leben hindeutet. Bei Neuplanungen sollten „Durchzugsachsen“ gleich vermieden werden. Ein Haus ohne Tür-Fenster-Durchzug, ohne direkten Durchblick nach hinten, besitzt mehr Substanz, schafft Ruhe und wirkt auf alle Bewohner angenehm stabilisierend.

Mehr Informationen zum Thema Feng Shui bekommst du bei Günther Sator und auf seiner Homepage:

Günther Sator GmbH
Bodenstätt 11
A 5163 Mattsee

Fon:             +43 (0)6217 - 59 20 70
Fax:             +43 (0)6217 - 59 20 79
E-Mail:          office@sator.at
Homepage:   www.sator.at

 

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Image of Feng Shui. Leben und Wohnen in Harmonie (GU Ratgeber Gesundheit)
Autor: Günther Sator
Publisher: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH (2009)
Binding: Taschenbuch, 128 pages
Image of Feng Shui Zimmerpflanzen (GU Ratgeber Garten)
Autor: Günther Sator
Publisher: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH (2007)
Binding: Taschenbuch, 64 pages
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