Die Magic Moments machen das Glück
Das Interview führte Cornelia Regler vom SEIN-Magazin Berlin mit mir.
SEIN: Warum strebt der Mensch nach Glück?
JASANTHA: Auf diese Frage gibt es so viele Antworten wie Sterne am Himmel. Denn es gibt viel Wege, sein eigenes, ganz persönliches und individuelles Glück zu erreichen. Es ist unser Geburtsrecht und unsere eigentliche Natur, glücklich an Körper, Geist und Seele, gesund und erfolgreich im Leben zu sein. Jeder Mensch auf dieser Welt trägt in sich alle Fähigkeiten, die eigenen Herzens-Wünsche zu verwirklichen. Doch glücklich zu sein, setzt die Bereitschaft voraus, an sich selbst, an der Veredlung seines Charakters zu arbeiten, um Schwächen in Stärken umzuwandeln und Ängste zu überwinden. Nur wenn wir unser eigenes Herz öffnen, unsere Liebe fließen lassen und uns ohne Wenn und Aber einbringen, so oft und gut wir es können, tragen wir etwas Gutes zum großen Ganzen bei. Die Resultate lassen unsere Stimmung in die Höhe steigen, bringen unsere Seelen zum Singen und zum Tanzen, glätten Falten und bringen Heilung und Licht auch für andere.
Auf diese Weise öffnen sich Türen für uns, die sonst verschlossen bleiben würden. Wir Menschen sollen Flügel bekommen und Energie haben, um über uns selbst hinaus wachsen zu können. Damit wir Lösungen für alle unsere Probleme in uns selbst finden, um auch anderen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen auf ihrem Weg durch das Leben. Es ist eine große göttliche Gnade, mit Glück beschenkt zu werden.
Es ist das größte Geschenk, das Glück für sich selbst im Allgemeinen und im Besonderen zu sehen, zu riechen, zu schmecken, zu hören, zu erleben und in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers zu spüren und zu fühlen. Wir können Glücklichsein täglich praktizieren, wenn wir unsere Geisteshaltung dem inneren Frieden, der Dankbarkeit und der Geduld widmen. Ja, aber wenn wir nach Glück streben, es erreichen und praktizieren wollen, müssen wir zuvor natürlich wissen, was Glück eigentlich ist und was uns ganz persönlich glücklich macht.Dazu müssen wir uns auf den Weg nach innen begeben und in unser Herz schauen.
Denn nur dort werden wir die Antworten bekommen, die wir brauchen. Ein ganzes Glück am Stück gibt es eher selten. Es sind die vielen kleinen MAGIC MOMENTS, die uns selbst und unser Leben zu etwas ganz Besonderem, Wunderbaren und Einmaligem machen. Wir können weder das Glück im Äußeren finden, noch es kaufen oder es von anderen ausleihen oder auf Dauer festhalten. Das Glück kommt und geht, es ist zeitlich begrenzt und vergänglich wie unser eigenes Leben und wie die Liebe.
SEIN: Muss man unbedingt glücklich sein?
JASANTHA: Nein, natürlich nicht – oder vielleicht doch. Ich habe noch nirgends gelesen, dass ein Mensch zu seinem Glück gezwungen wurde oder sich hat dazu zwingen lassen. Alles, was mit Glück, Liebe, Frieden, Freude, Erfolg, Motivation, Leidenschaft und Lebenslust zu tun hat, geschieht auf freiwilliger Basis und nur aus dem Herzen heraus. Es lebt sich einfach viel länger und besser, freier, leichter und gesünder, wenn wir glücklich sind, uns des Lebens freuen und lachen, kommunizieren und lieben, so gut und so viel wir können. Nur wenn wir uns dazu entschließen, wirklich rundum glücklich und zufrieden zu sein, ja, dann werden wir es auch sein. Wir alle haben den freien Willen, uns zu entscheiden, was wir uns erarbeiten wollen, denn wir sind Schöpfer unserer eigenen Realität und somit für unser Glück oder Unglück selbst verantwortlich.Denn es ist unsere eigene Sache, was wir für uns selbst und für unser Denken, Wirken und Sein für wirklich wichtig und erstrebenswert halten.
SEIN: Lebt es sich auch ganz gut in einem Zustand der unaufgeregten Zufriedenheit?
JASANTHA: Ja, sicher, sogar bestens, und das ist für mich das höchste Glück. Denn ausschließlich happy sein und alles positiv sehen und somit das Leben in High-Position zu leben, ist immer Kräfte zehrend – genauso wie das andere Extrem, das beharrliche Festhalten an Unglück und Tristesse. Und es ist auf Dauer nicht durchführbar, denn es ist ein unnatürlicher und fast drogenähnlicher Zustand. Wenn wir immer alles lustig und unernst nehmen, können wir sehr leicht zum Abheben und zum Happy-Junkie mutieren und unser Realitäts-Bewusstsein verlieren. Unser Kummer wie unsere Freude, unser Glück wie unser Unglück gehören zu unserem Leben, denn wir brauchen immer beides, um etwas Neues zu lernen, um uns selbst zu verändern und um zu wachsen. Das ist das wahre, echte und eigentliche Ziel meiner ganzen Anstrengungen im Hier und Jetzt. Ob dies aber auch für andere gilt, weiß ich nicht,denn das ist einzig und allein Sache eines jeden Einzelnen.
Mehr über mich: www.jasantha.de
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